Erschienen am: 20.10.2026
Deutsche Börse Group
Die Deutsche Börse Group hat ihre Quartalsmitteilung Q3/2026 veröffentlicht. Den Link zum gesamten Bericht finden Sie am Ende.Die Ergebnisse im Überblick:
- Unsere Nettoerlöse ohne Treasury-Ergebnis stiegen im dritten Quartal 2026 um 14 Prozent auf 1.415 Mio. €. Das Wachstum wurde durch anhaltende strukturelle Trends getragen, aber auch durch das zyklische Marktumfeld unterstützt; sechs von acht Geschäftsbereichen erzielten zweistellige Wachstumsraten.
- Inklusive Treasury-Ergebnis von 218 Mio. € beliefen sich die Nettoerlöse auf 1.633 Mio. € und nahmen um 13 Prozent zu. Mit einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal bestätigte das Treasury-Ergebnis erstmals seit 2024 die signalisierte Trendwende.
- Die operativen Kosten stiegen um 7 Prozent auf 646 Mio. €, wesentlich getrieben durch eine gestiegene aktienbasierte Vergütung infolge der Kursentwicklung und Aufwendungen für die geplante Allfunds-Transaktion. Bereinigt um diese Effekte lag das Kostenwachstum bei rund 3 Prozent.
- Unser Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ohne Treasury-Ergebnis erhöhte sich infolge des Erlöswachstums und operativer Skaleneffekte um 19 Prozent auf 760 Mio. €. Inklusive Treasury-Ergebnis stieg das EBITDA um 16 Prozent auf 978 Mio. €.
- Das unseren Anteilseignern zuzurechnende Periodenergebnis lag bei 559 Mio. € und somit 18 Prozent über dem Vorjahresquartal. Das Ergebnis je Aktie vor Kaufpreisallokationseffekten (Cash EPS) belief sich auf 3,28 € (unverwässertes EPS: 3,10 €).
- Dr. Jens Schulte, Finanzvorstand der Deutsche Börse Group, kommentierte das Ergebnis wie folgt: „Im dritten Quartal haben wir erneut von der breiten Aufstellung unseres Geschäftsmodells profitiert. Die veränderten Zinserwartungen haben das Geschäft an den Zins- und Finanzierungsmärkten belebt und außerdem unser Treasury-Ergebnis gestärkt. Erstmals seit 2024 ist das Treasury-Ergebnis damit im Vorjahresvergleich wieder gestiegen – die angekündigte Trendwende hat sich bestätigt. Darüber hinaus sehen wir einen strukturellen Trend, der für uns zunehmend an Bedeutung gewinnt: Immer mehr Vermögen von institutionellen und privaten Anlegern in Europa fließt in kapitalmarktbasierte Anlageprodukte. Das führt bei uns zu steigenden verwahrten Vermögenswerten und wachsenden Transaktionsvolumina in den Segmenten Fund Services und Securities Services. Mit unserer Infrastruktur entlang der gesamten Wertschöpfungskette sind wir hervorragend positioniert, davon langfristig zu profitieren. Aufgrund dieser anhaltend starken Dynamik blicken wir sehr zuversichtlich auf das Gesamtjahr und heben unsere Prognose für 2026 erneut an.“
Zu den Geschäftszahlen findet am Mittwoch, 21. Oktober, um 14 Uhr eine Analysten- und Investorenkonferenz statt. Um am Audiocast teilzunehmen, melden Sie sich bitte hier an.
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